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Es gibt Suchtverhalten, die gesellschaftlich nicht akzeptiert werden, wie zum Beispiel Alkohol und Drogen. Darüber hinaus gibt es aber auch Suchtverhalten, welche gesellschaftlich voll akzeptiert sind. Zunächst sollte hier aber erstmal die Sucht im Allgemeinen definiert werden. Süchtig ist Jeder, der bestimmte Genussmittel oder Verhaltensweisen täglich ausübt. Wer zum Beispiel mehrere Kannen Kaffee am Tag trinkt und schlechte Laune bekommt, wenn der Kaffee fehlt, muss als süchtig eingestuft werden. Hier gilt die Sucht meist dem Genussmittel Koffein, welches als Gift einzustufen ist.
Fast jeder Jugendliche ist Spielsucht gefährdet
Bei den verhaltensbedingten Suchterkrankungen ist vor allem die Spielsucht zu nennen. Die Spielsucht ist in verschiedenen Kategorien einzuteilen. Da gibt es die Geldspielsucht, die Spielsucht nach Glücksspielen und inzwischen immer mehr Süchtige, die den Onlinerollenspielen und den Ego-Shouter-Spielen verfallen sind. Bei der Geldspielautomatensucht hat schon mancher Mensch Heim und Hof verspielt. Denn immer mehr Gelder, die eigentlich für das Überleben der Familie gedacht sind, verschwinden in diversen Spielautomaten. Irgendwann verliert der Süchtige den Bezug zur Realität. Alle Spielsüchte sind auf ihre Art gefährlich.
Online Rollenspiele können den Charakter des Spielers verändern
Onlinerollenspiele und Ego-Shouter-Games sind auf den ersten Blick harmlos. Jedoch verändert der Spieler im Laufe der Zeit sein Charakter. Das Gefährliche daran ist, dass irgendwann Realität und Fiktion nicht mehr getrennt werden können. Vor allem Jugendliche sind hier ganz stark gefährdet. Den Eltern und Erziehungsberechtigten obliegt es, die Gefährdung ihres Kindes realistisch einstufen zu können. Wer mehrere Stunden an einem Stück spielt und dies täglich wiederholt, muss als süchtig angesehen werden. Eine fortgeschrittene Spielsucht muss dringend behandelt werden. In ernsthaften Fällen ist eine klinisch stationäre Behandlung und Therapie erforderlich.
Mit der Kaufsucht kommt oft auch die Schuldenfalle
Eine weitere extrem verbreitete Sucht, vor allem unter Frauen, ist die Kaufsucht. Auch diese Sucht hat ihr Gefährdungspotenzial. Als kaufsüchtig gilt, wer regelmäßig Sachen kauft, die er im Prinzip gar nicht benötigt. Dieses Suchtverhalten hat zum Teil gravierende Folgen. Meistens kann der oder die Süchtige, die bestellten Waren, nicht mehr bezahlen. Die Folge ist eine tiefe Verschuldung, aus der der Suchtabhängige nicht mehr herausfindet. Deklatan ist für die Kaufsucht, dass das Glücksgefühl, welches der Süchtige durch den Kauf erwirbt, nur kurz anhält.
Nur der Süchtige kann seine Sucht selbst bekämpfen
Alle zuvor beschriebenen Suchterkrankungen sind auf ihre Art gefährlich. Der süchtige Mensch gelangt meist zu der Sucht, weil er kein Ausgleich für sein Suchtverhalten finden kann. Therapiert werden können alle Suchterkrankungen, vorausgesetzt das der Süchtige seine Sucht erkennt. Außenstehende sehen meist sehr viel eher die Gefährdung und die Gefährlichkeit der jeweiligen Sucht. Doch erst wenn der Betroffene selber erkennt, dass er Hilfe benötigt, ist eine Therapie möglich und sinnvoll.