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Hat man früher erst den Führerschein mit 18 Jahren bekommen, so können Jugendliche heute schon mit 17 Jahren Auto fahren. Jedoch darf kein Jugendlicher mit 17 Jahren alleine Auto fahren. Das betreute Fahren soll ein Jahr lang dem Fahranfänger Sicherheit geben. Der siebzehnjährige Fahranfänger kann eine oder mehrere Begleitpersonen benennen, von denen mindestens eine Person bei jeder Fahrt dabei sein muss.
Betreutes Fahren soll die Unfallzahlen junger Fahrer mindern
Dieses einjährige begleitete Fahren soll den Jugendlichen mehr Sicherheit im Straßenverkehr geben, aber auch gleichzeitig die Jugendlichen noch weiter in ihren Verhaltensweisen im Straßenverkehr schulen. Denn gerade Fahranfänger mit 18 Jahren sind stolz auf ihren Führerschein und ihr erstes Auto und schätzen oftmals Verkehrssituationen falsch ein. So sind oft junge Fahrer durch falsche Einschätzung in Verkehrsunfälle verwickelt.
Raser und Drängler gefährden nicht nur sich selbst
Doch nicht nur junge Fahrer können andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Auch gibt es immer noch ältere Fahrer, die meinen ihnen gehört die Straße alleine. Gemeint sind hier die Raser und Drängler. Sie versuchen durch Lichthupe, Hupen und dichtes Auffahren den Vordermann zum schnelleren Fahren aufzufordern oder auch dazu die Fahrbahn zu wechseln. Doch bei Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber auch bei richtigem Verkehrsverhalten sollte man sich von solchen Fahrern nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Verkehrsrüpel müssen den Ordnungshütern gemeldet werden
Es gibt bestimmte Maßnahmen, die ein jeder Autofahrer bei solchen Verkehrsrowdys vornehmen kann. Ist die Möglichkeit gegeben rechts ran zu fahren, sollte man diesen Autofahrer vorbei lassen, sich aber das Nummernschild und Fahrzeugtyp notieren und umgehend diesen Vorfall der Polizei schildern. Denn solche Autofahrer gefährden nicht nur sich selbst, sondern können auch andere Autofahrer oder Fußgänger in Gefahr bringen.
Das kurze Aufleuchten lassen der Bremslichter, ist eine gute erzieherische Maßnahme
Beim zu dichten Auffahren kann man natürlich auch kurz seine eigenen Bremslichter aufleuchten lassen, dieses veranlasst den dicht auffahrenden Hintermann oft dazu Abstand zu halten. Auf eine Diskussion an der nächsten Ampel sollte man sich mit solchen Autofahrern nicht einlassen, da diese oft aggressiv darauf reagieren. Natürlich können auch mal „normale“ Autofahrer ein bisschen zu schnell sein, weil es die Verkehrssituation gerade erlaubt, doch es sind meistens auch nur diese, die dann geblitzt oder angehalten werden.