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Sind wir in unserer Hauptstadt Berlin noch sicher?

Gerade ging es durch die Nachrichten. In Berlin unserer Bundeshauptstadt ist es schon wieder zu gewalttätigen Übergriffen gekommen. Schon mehrfach sind sowohl in Berlin als auch in anderen Großstädten unseres Landes, unschuldige Menschen brutal niedergeprügelt worden. Der jüngste Fall ist besonders tragisch, weil der 20 jährige Mann namens Johnny im aktuellen Fall seinen Verletzungen erlegen ist, die ihm durch Prügel und Fußtritte zugefügt wurden und nur weil er einem offensichtlich betrunkenen Freund helfen wollte, sich vor dem Lokal auf einen Stuhl zu setzen. Wie es oft ist, so sind auch in Berlin die Täter zunächst unerkannt entkommen. Die aktuellen Nachrichten sprechen davon, dass die Polizei in Berlin eine Mordkommission eingerichtet habe. Doch sind wir nicht alle aufgerufen, solche Gewalttaten, wenn möglich, zu verhindern? Die Antwort könnte sowohl ja als auch nein heißen.

 

Helfen auf jeden Fall, aber nicht selbst in Gefahr geraten

 

Grundsätzlich gilt, es muss sich kein Bürger selbst in Lebensgefahr begeben, was aber die Pflicht zu helfen nicht aufhebt. Noch sind die genauen Umstände des vorliegenden Totschlages oder Mordes nicht geklärt. Man kann aufgrund der Bevölkerungsdichte unserer Bundeshauptstadt davon ausgehen, dass vielleicht viele an dem Tatort Alexanderplatz vorbeigehetzt sind. Die Nachrichten sprachen davon, dass nebenan in einer Gaststätte 700 Menschen feierten, während man Johnny draußen gewissermaßen totgeschlagen wurde. Die Nachrichten sprechen des Weiteren davon, dass die Menschen nach der Todesnachricht zu trauern begonnen haben. Allen voran die Schwester von Johnny und seine Freunde, die am Tatort Blumen niedergelegt und Lichter aufgestellt haben.

 

Ein Mord ist ein Mord und sollte entsprechend bestraft werden

 

Die Polizei und Strafverfolgungsbehörden haben zwischenzeitlich eine Belohnung von 15.000 Euro für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Man kann nur hoffen, dass diese Belohnung genug Anreiz für das Umfeld der Straftäter ist, diese der Polizei zuzuführen. Wie es bei solchen Vorfällen immer ist, die Politik wird schnell auf den Plan gerufen. Die ebenfalls gleichbleibende Frage ist, brauchen wir härtere Gesetze? Dies ist aus unserer Sicht eindeutig mit Ja zu beantworten. Denn schließlich sind unsere Gesetze einfach viel zu lasch. Wer einem anderen Menschen vorsätzlich oder fahrlässig das Leben nimmt, begeht einen Mord. Wir orientieren uns in unserer Gesellschaft viel an den Vereinigten Staaten. In den USA bekommen Straftäter für Mord 99 Jahre verschärfte Haft. Bei uns wird so ein Fall, wie der des asiatischen Johnnys höchstens als Totschlag oder gar nur als Körperverletzung mit Todesfolge geahndet. Dafür gibt es wahrscheinlich, wenn die Täter mal gestellt werden können, höchstens 10 Jahre Haft, die oft nach kurzer Zeit und günstiger „Sozialprognose“, zur Bewährung ausgesetzt werden.

 

Unsere Großstädte sind leider von gewalttätigen Menschen übervölkert

 

Zu ähnlichen Vorfällen kam es auch schon in Berlin, aber eben auch in anderen Großstädten. Immer wieder sind die Menschen betroffen, wenn sowas passiert. Doch immer wieder kommen nicht nur die Gewaltopfer selbst zu schaden, sondern eben auch oft die Helfer. In den Medien war schon oft zu sehen oder zu lesen, dass die Helfer, oft auch selbst zu Tode gekommen sind oder schwer verletzt wurden. Die Kernfrage ist aber, kann man sich denn überhaupt schützen? Es ist eben wichtig, dass man sich in den Großstädten möglichst in größeren Gruppen bewegt. Der Heimweg von der Disco, Kneipe oder auch der Spätvorstellung des Kinos, ist sicher oft das größte Sicherheitsrisiko. Die Lösung ist, dass gerade junge Menschen aufeinander aufpassen. Menschen in größeren Gruppen werden nicht so oft in Auseinandersetzungen verwickelt. Vorfälle wie jüngst in Berlin, bei dem der erst 20 jährige Johnny ums Leben gekommen ist, dürfen nicht normal werden. Dazu muss sich unsere Gesellschaft mit ganzer Kraft gegen Gewalt, in welcher Form auch immer, stellen.

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